Bei einem weiteren Stopp meiner Sommertour war ich bei der Johannes-Diakonie in Meckesheim zu Gast. Nach meinen Besuchen in einer inklusiven Kita und bei einem Pflegedienst ging es diesmal um die Begleitung von Menschen mit Behinderung und darum, ihren Alltag und die Arbeit der Mitarbeitenden vor Ort kennenzulernen.

Nach einem Austausch mit Regionalleiterin Yvonne Jelinek, Einrichtungsleiter Daniel Hammer und dem Team ging es für mich direkt in den Alltag des Wohnangebots und der Tagesförderstätte. Die Menschen, die hier leben, brauchen zum Teil intensive und sehr individuelle Unterstützung. Dabei wurde mir schnell deutlich, wie wichtig es ist, Angebote und Räume an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen.

Bei meiner Hospitation konnte ich verschiedene Arbeitsplätze kennenlernen, gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten lesen und bei Bewegungsspielen im Garten mitmachen. Gerade diese unmittelbaren Begegnungen geben einen ganz anderen Einblick als Gespräche am Schreibtisch.

Beeindruckt hat mich besonders, mit wie viel Engagement, Kreativität und Geduld die Mitarbeitenden die Menschen hier begleiten und auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen.

Solche Besuche sind mir wichtig, weil politische Entscheidungen ganz konkrete Auswirkungen auf das Leben von Menschen und auf die Arbeit der Einrichtungen haben. Deshalb müssen wir zuhören, hinschauen und verstehen, was vor Ort gebraucht wird.

Vielen Dank an das Team der Johannes-Diakonie und an die Bewohnerinnen und Bewohner für die offenen Begegnungen und die Einblicke in ihren Alltag.