Sommerradtour 2017

Wie gut fährt es sich durchs Schwarzbachtal? – Sommerradtour mit MdL Hermino Katzenstein mit besonderem Blick auf die Fahrradwegweisung

Das Schwarzbachtal ist wegen seiner Landschaft, der malerischen Ortschaften und der guten Anbindung an die S-Bahn ein beliebtes Ausflugsziel für Radfahrer. Auch MdL Hermino Katzenstein (Bündnis 90/Die Grünen) nutzt Termine in der Region gerne, um seinen Wahlkreis per Fahrrad zu erkunden.

Ob aber auch eine ortsunkundige Person aufgrund der Beschilderung in der Lage wäre, den Weg zu finden, fragte sich der Abgeordnete nachdem einige Schilder auf seinem Weg zugewachsen oder irreführend aufgestellt waren.

Vor diesem Hintergrund lud Hermino Katzenstein Vertreter der Ortschaften Helmstadt, Waibstadt, Neidenstein, Neckarbischofsheim  und Eschelbronn sowie Vertreter von ADFC und VCD und Bürgerinnen und Bürger zu einer Sommerradtour durch das Schwarzbachtal am 29. August ein. Begleitet wurde er von den Kreisräten Ralf Frühwirt (RNK), Simone Heitz (NOK) und seiner Mitarbeiterin, die vorher noch nie im Schwarzbachtal gewesen war.

Die erste Etappe startete am S-Bahnhof Helmstadt und führte als Rundtour über Flinsbach und Bargen zurück zum Bahnhof. Herr Bürgermeister Jürriens (Helmstadt) und die Bürger aus Helmstadt wussten im Gegensatz zur Tourspitze genau, ob es am Bahnhof nach links oder rechts geht und wären auch nicht auf die Landstraße, sondern gleich über den kurz dahinter liegenden Radweg durch die Felder nach Flinsbach gefahren. Nachdem diese Stellen in die Hausaufgaben-Liste aufgenommen wurde, ging es an der ein oder anderen Stelle zunächst auf Abwegen, aber über einen weitestgehend gut ausgebauten Radweg weiter über Flinsbach nach Bargen. Dort zeigte BM Jürriens den TeilnehmerInnen mit dem in Eigeninitiative der EinwohnerInnen neu gestalteten ehemaligen Waschplatz ein Beispiel für gelungenes bürgerschaftliches Engagement. Beim Abschied versprach der Bürgermeister, sich um die diversen Anregungen zu kümmern.

Am S-Bahnhof Neckarbischofsheim-Nord stießen der stellvertretende Bürgermeister Kurt Lenz (Waibstadt) und der Ortvorsteher Winfried Glasbrenner (Daisbach) zu der Gruppe, die vorher ohne weitere Zwischenfälle aber mit einem gefährlichen Übergang über die L 549 nach Waibstadt weiter gefahren war.

Hier herrschte zunächst einige Verwirrung, da viele Radwegschilder verblasst und dadurch unleserlich sind, so dass der Weg nur mithilfe der Ortskundigen oder der weiteren Wegweiser für Wanderer zu finden waren. Die beiden Stadtvertreter konnten jedoch berichten, dass die Beschilderung in nächster Zeit erneuert werde.

Bei einem kleinen Abstecher für eine Rast im schattigen Wald, konnte die Gruppe ein gutes Beispiel für einen erneuerten Radweg begutachten – der neue Radweg von Daisbach ins Bruch Richtung Waibstadt, für dessen Ausbau sich Hermino Katzenstein in der Vergangenheit auch stark gemacht hatte.

Gestärkt ging es danach weiter nach Neidenstein zusammen mit dem 3. Stellvertreter des Bürgermeisters, Herrn Ludwig Kreß, der den RadfahrerInnen nach einer kleinen Erfrischung im Rathaus einen kurzen Einblick in die Ortsgeschichte rund um die Burg gab. Hier machte der Abgeordnete deutlich, dass die Beschilderung für Wanderer sich nicht als Ersatz für Radfahrer eigne, denn diese ist zu klein, während der Fahrt nicht lesbar und weicht vom üblichen Standard ab, so dass RadfahrerInnen sie gar nicht wahrnehmen.

Auf der letzten Etappe von Neidenstein nach Eschelbronn wurde der Landtagsabgeordnete Hermino Katzenstein und seine MitfahrerInnen von Hauptamtsleiter Christian Ernst (Eschelbronn) begleitet. Dieser führte die Gruppe aufgrund der nicht vorhandenen weiteren Beschilderung selbst zum Dorfplatz, wo man bereits mit Apfelsaftschorle wartete. Der Ortsvertreter berichtete, dass bereits ein Planungsbüro mit der Erstellung der  Beschilderung beauftragt wurde, was den Abgeordneten sehr freute. Außerhalb des Ortes besuchte die Gruppe mit der Überquerung der Elsenz, noch eine Schwachstelle im Radwegnetz. Die Brücke verfügt über keine Rampe, so dass z. B. FahrerInnen mit Anhänger hier nicht den Fluss überqueren können.

An dieser Stelle verabschiedete sich MdL Hermino Katzenstein von den TeilnehmerInnen, dankte den örtlichen Vertreten für Ihre Bereitschaft, die in Ihrer Verantwortung liegenden Radwegbeschilderung zu überprüfen, lobte die bereits unternommenen Maßnahmen und machte sich mit dem Versprechen, nach einiger Zeit den Weg nochmals abzufahren, auf den Heimweg.

„Das war eine wunderbare Tour. Wir haben das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Es freut mich, dass unsere Anregungen überall auf fruchtbaren Boden gestoßen sind.“, so das Fazit des Landtagsabgeordneten.

 

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