Hermino Katzenstein zum Antrittsbesuch bei neuer Gaiberger Bürgermeisterin

 

Lärmschutz und Radwege sind die dringendsten TOP

Schnell fand man eine Gesprächsbasis, als der Landtagsabgeordnete Hermino Katzenstein zum Kennenlernbesuch im Gaiberger Rathaus vorstellig wurde: Sowohl die neue Bürgermeisterin Petra Müller-Vogel, als auch der Abgeordnete haben langjährige Erfahrung in der Personalvertretung vorzuweisen.

Gekommen war Katzenstein um Frau Müller-Vogel nochmals zur Wahl zu beglückwünschen,  um Gesprächsbereitschaft zu signalisieren und, wo immer gewünscht und nötig, seine Unterstützung für die kommunalen Belange anzubieten.

Oberste Priorität für die neue Amtsinhaberin sei es, so die Bürgermeisterin, die Gemeindeverwaltung effizienter zu machen und ein Rats- und Bürgerinformationssystem aufzubauen.

Bei einem weiteren wichtigen Anliegen war Müller-Vogel froh, auf den Fachpolitiker getroffen zu sein: Man wolle Fahrradwege zwischen Leimen und Gaiberg sowie zwischen Gaiberg und Bammental ausbauen. Vor allem für Schülerinnen und Schüler, die in Bammental weiterführende Schulen besuchen, sei ein solches Angebot wichtig.

 

Katzenstein wies darauf hin, dass die Gemeinde ein Radverkehrskonzept vorlegen müsse und berichtete der Bürgermeisterin über die Bemühungen in diesem Gebiet aus der Vergangenheit, von denen er Kenntnis hat.

Als eines der weiteren Projekte definierte die Bürgermeisterin die Beschilderung der Wanderwege. Hier sei in der Vergangenheit nichts investiert worden.

Nicht nur im Rathaus sondern darum herum wolle die Bürgermeisterin für ein gutes Klima sorgen: so arbeite man bereits an dem Plan, ein E-Bike und ein E-Auto für die Gemeinde zu beschaffen.

Dass die Gaiberger Bürgerinnen und Bürger vor allem in dem Durchgangsverkehr durch ihren Ort ein Problem sehen, konnte auch der Grüne Gemeinderat Dr. Maximilian Haider, der den Landtagsabgeordneten begleitete, nur zu gut bestätigen. Die Hauptstraße sei mehr als unsicher und ein Fahrzeug reihe sich an das andere.

Man stimmte überein, dass angesichts dieser Situation das geringe Unterschreiten von Grenzwerten aus einer Lärmmessung nicht ausschlaggebend sein dürfe, um keine Geschwindigkeitsbeschränkungen für die Ortsdurchfahrt anordnen zu können.

Der Abgeordnete versprach, das Anliegen mit nach Stuttgart zu nehmen: „Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten auch bei niedrigeren Lärmpegeln möglich sein. Die Latte liegt hier doch sehr hoch“, sagte Katzenstein und versicherte, die Frage nach den Möglichkeiten für das Einrichten einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 mit den Fachkollegen im Ministerium  zu besprechen und in die entsprechenden Fachkreise einfließen zu lassen.

 

 

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