Gewappnet sein wenn’s mal brennt

 

Stefan Dinkel erklärt die Funktionsweise der Dibra BrandschutzelementeWie funktionieren Brandschutztüren?

Das habe ich heute Vormittag bei einem Termin in meinem Wahlkreis gelernt. Ich war bei der Firma dibra in Eschelbronn, die ebensolche Türen herstellt. Anlass war die Verleihung der Urkunde als „Ehrenamtfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“, die Herr Stefan Dinkel vor zwei Wochen in Stuttgart erhalten hatte. Da ich bei diesem Termin nicht anwesend sein konnte, bin ich nach Eschelbronn ins Industriegebiet gefahren. Herr Dinkel und zwei seiner 24 MitarbeiterInnen sind aktive Feuerwehrmänner. Bei einer Alarmierung lassen die drei alles stehen und liegen und fahren zum Einsatz. Was keine Selbstverständlichkeit ist.

Herr Dinkel ist vom Fach:  Als gelernter Schreiner stellt er Brandschutztüren her. Der Aufwand bei der Zertifizierung ist enorm und kann bis zu einer halben Millionen Euro kosten. Die lohnt sich für die kleine Firma, da sie die Türen nach ganz Deutschland und ins nahe Ausland liefert.

Das Prinzip ist einfach: Im Brandfall dürfen Rauch und Feuer nicht durch die Tür dringen. Holztüren an sich brennen nur sehr langsam komplett durch und bleiben daher lange genug stehen. Aber sie verziehen sich und durch die (größeren) Spalten am Rand kann das Feuer hindurch. Und hier wirken Brandschutztüren: Sie haben am Rand eine zusätzliche dünne Schicht eines Materials, welches bei Hitze enorm aufquillt und die „losen“ Randstücke der Tür mit beachtlichem Druck – bis zu 6 Bar – an den Rahmen drückt und so den Durchgang wirkungsvoll abdichtet. Wieder was gelernt.

16-10-11_-dibra-stefan-dinkel-dibra-eschelbronn-ehrenamtsfreundlicher-arbeitgeber-_heb

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