Faire Mobilität

Das ist der Titel einer Kampagne des DGB, die sich an ausländische mobile Beschäftigte richtet und zum Ziel hat, dass für diese Kolleginnen und Kollegen faire Arbeitsbedingungen gewährleistet sind.
Eine entsprechende Gruppe sind Fernfahrer aus Mittel- und Osteuropa. Diese kennen oft ihre Rechte nicht. Z.B. dass sie hier immer (mindestens) den Mindestlohn bekomme müssen. Manche Arbeitgeber zahlen weniger und ergänzen das Gehalt um Spesen. So kommt zwar in der Summe ein dem Mindestlohn entsprechender Betrag raus – aber der AG spart sich einen Großteil der Sozialabgaben und die Rente der Beschäftigten fällt noch mickriger aus.
Heute Mittag habe ich die KollegInnen auf die Raststätte Hohenlohe begleitet. Dort wurden Fahrer aus diversen Osteuropäischen Ländern in ihrer Landessprache angesprochen und entsprechendes Informationsmaterial verteilt.

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