Hermino Katzenstein lädt ein – Geflüchteten den Spurwechsel ermöglichen!

 

Montag, 29. Oktober 2018, 19:00 Uhr, Alte Stadtkasse, Hauptstraße 24, 69151 Neckargemünd

Ein Gespräch mit

Amela Memedi, Gesundheits- und Krankenpflegerin, die ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wegen der aufenthaltsrechtlichen Situation nicht antreten konnte,

Rainer Fritz, Geschäftsführer des Unternehmens Fritz Solar GmbH, das die Unternehmerinitiative „Bleiberecht für Geflüchtete in Arbeit“ unterstützt und

Ulrike Duchrow, Mitglied im Erweiterten Vorstand des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg

 

Hintergrund:

Viele Unternehmer*innen im Wahlkreis Sinsheim beschäftigen erfolgreich Fach- und Arbeitskräfte mit Fluchthintergrund, die ihren Lebensunterhalt aus dem Erwerbsverhältnis bestreiten. Die Unternehmen wiederum sind auf diese Arbeitskräfte dringend angewiesen.

Aus verschiedenen Gründen besteht jedoch eine große Unsicherheit, sei es, weil eine Arbeitserlaubnis nicht verlängert wird, sei es, weil völlig unklar ist, wie das Asylverfahren ausgehen wird.

Das Thema „Spurwechsel“ ist in aller Munde, viele Politiker*innen verschiedener Parteien haben sich dafür ausgesprochen und Unternehmer*innen haben sich in einer Initiative zusammengeschlossen. Auch wir als Grüne Fraktion in Baden-Württemberg haben uns kürzlich auf unserer Klausurtagung ausdrücklich für den Spurwechsel ausgesprochen (dazu berichtete u.a. die Rhein-Neckar-Zeitung).

Über die Perspektive des Spurwechsels für geflüchtete Menschen in Arbeit und warum das von der Bundesregierung angekündigte Gesetz das Problem nicht lösen wird, möchte ich mit Betroffenen und Expert*innen sprechen.

Verwandte Artikel