„Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens“ [Albert Schweitzer]

Heute sind wir über den Futa-Pass gefahren. Dort befindet sich der größte deutsche Soldatenfriedhof in Italien. Über 30.000 Tote liegen hier und erinnern schmerzlich an den Irrsinn jedes Krieges. Auch ein Onkel meiner Frau liegt hier – er starb genau eine Woche nach seinem 19. Geburtstag. Sehr, sehr viele der hier begrabenen Männer wurden gerade mal 20 Jahre alt.
Wir können uns gar nicht oft genug bewusst sein, was für ein Glück wir haben, in dieser Zeit leben zu dürfen. Noch nie gab es in Mitteleuropa so lange Frieden. Dies ist zudem eine enorme Vertwortung für uns.
Ich bin heute bewusst in Pacemaker-Trikot und -Hose gefahren, auf beiden befindet sich das Bild eines zerbrochenen Gewehrs – das Logo der dfg-vk, der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsgegner“, der ich seit meiner Zivildienstzeit verbunden bin.

Hermino Katzenstein in Fahrradbkleidung vor der Schautafel zum Soldatenfriedhof auf dem Futa-PassSchautafel zum Soldatenfriedhof auf dem Futa-Pass in der ToskaneBlick über die unzähligen Grabplatten des Soldatenfriedhofs auf dem Futa-PassEine Grabplatte auf dem Soldatenfriedhofs auf dem Futa-Pass: ein unbekannte Soldat und Horst Hoffmann, der nur 20 Jahre alt wurde

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