„Eine Fahrspur soll den Radlern gehören“

Radwegverbindung Neckargemünd – Heidelberg: der Durchbruch?
Die @RNZ berichtet heute sehr ausführlich über meine jüngsten Bemühungen, die Radwegsituation zwischen Neckargemünd und Heidelberg sowie nach Bammental zu verbessern.
Die Reprografik ist etwas fehlerhaft – natürlich wird es, sofern die Beteiligten mitziehen, eine bauliche Trennung zwischen Radweg und Fahrspuren geben. Zudem sollen aus Neckargemünd heraus zunächst zwei Fahrspuren führen, die sich auf halber Strecke auf eine verjüngen.

RNZ 01.05.2018: „Eine Fahrspur soll den Radlern gehören“

 

 

 

 

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1 Kommentar

  1. C. Gerhold

    Ich habe in Bad Cannstadt vor einigen Jahren erlebt, was es bedeutet, einen sinnlosen Radweg einzurichten, dort auf der Waiblinger Straße stadtauswärts. Dafür musste auf dieser wahrlich wichtigen Ausfallstraße eine Fahrspur weichen. Unmittelbare Folge war eine katastrophale Verkehrssituation in der Bauphase, mit massiven zusätzlichen CO2-Emissionen stehender Autos, die das gesamte Stadtgebiet blockiert haben. Bis heute nutzt kaum jemand diesen Radweg, warum auch, denn angesichts der Steigung ist das für wenig trainierte Menschen mit einen normalen Fahrrad ohnehin nicht zu machen. Es ist die aberwitzigste verkehrspolitische Entgleisung, die mir in meinem unmittelbaren Umfeld jemals untergekommen ist, und offenkundig ideologisch motiviert. Was nun Neckargemünd betrifft: Es wäre ein leichtes, den Fußgängerweg Richtung Heidelberg zu einem Radweg zu erweitern, dazu muss keine Fahrspur entfallen. Ich selbst habe auf meinen Touren Richtung Heidelberg und zurück bisher keinen ernsthaften Platzmangel erkennen können, von der veralteten Fahrbahnoberfläche und einigen Lücken einmal abgesehen. Dies zu beheben und die Wege vernünftig zu deklarieren, würde völlig ausreichen. Im Übrigen nutze ich ebenso gerne das andere Ufer, der „Umweg“ über die Brücke ist angesichts der Gesamtstrecke kein ernsthaftes Hindernis. Anders sieht es Richtung Bammental aus, hier fehlt in der Tat ein vernünftiger Radweg, weswegen ich den Feldweg oberhalb der Mühle nehme – das geht aber nicht mit jedem Rad, schon gar nicht bei feuchtem Boden. Mein Eindruck wie damals in Stuttgart: Es geht Ihnen als Vertreter der Grünen allem darum, unter dem Deckmäntelchen der Radfahrerfreundlichkeit den Autoverkehr zu verdrängen. Einen schlechteren Verkehrsfluss und Ausweichen auf Strecken im kleinen Odenwald, beides mit der Folge steigender Emissionen, nehmen Sie wohl in Kauf, es schafft ja trefflich Anschlussargumente.

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