Radtour erneuerbare Energien in Mauer

2016_03_06_Radtour_Erneuerbare_Mauer2Bei nasskaltem regnerischem Wetter machten sich Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit dem Landtagskandidaten Hermino Katzenstein radelnd auf den Weg um Quellen erneuerbare Energien kennen zu lernen.

Die erste erneuerbare Energie war die Muskelkraft, die notwendig ist um umweltfreundlich und nachhaltig mit dem Fahrrad zu fahren. Bei der Schule gab es dann Informationen zu Photovoltaik-Anlagen (PV). Etwa 900kWp sind auf Mauermer Dächern bereits installiert und erzeugen insbesondere für den Eigenverbrauch günstigen Strom. Aber auch die thermische Nutzung der Sonnenenergie zur Heizung und Warmwasserbereitung entlastet Geldbeutel und Umwelt.

Eine unerschöpfliche Energiequelle besonderer Art ist das Abwasser in der Kläranlage, das es, solange es Menschen gibt, immer geben wird. Dem Abwasser Energie entziehen, und diese mittels Wärmepumpe und Nahwärmenetz zum heizen von Wohnungen zu nutzen, ist eine Idee, die noch der Umsetzung bei uns harrt.

Weiter ging es über die Elsenzbrücke mit der Stromerzeugung durch Nutzung der Wasserkraft. Bei der Wohnanlage Silberbergstraße angekommen wurden dann Möglichkeiten des Energiesparens und Aufbaues eines Nahwärmenetzes im Übersee, unter Nutzung von vorhandener Abwärme, diskutiert. Schließlich ging es, vorbei am Karlsbrunnen, zur Gemarkung Gauangelloch, einem möglichen Standort von Windkraftanlagen, die jede für sich mehrere tausend Menschen mit Elektrizität versorgen könnte.

Umweltphysiker Hermino Katzenstein zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt an Möglichkeiten in Mauer Fortschritte bei der regionalen Energieversorgung zu machen und dadurch Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region zu fördern. „Als Landtagsabgeordneter werde ich die Projekte unterstützen!“ versprach Katzenstein beim Abschied.

Manfred Watzlawek